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EUDDplus

Das European Driver's Desk Konzept startet in die Phase praktischer Erprobung - ein wichtiger Meilenstein mit essentiellen Beiträgen für ein einheitliches und leistungsfähiges Bahnsystem in Europa. Am 09.08.2006 fand im Siemens-Werk München Allach das Kick-off Meeting des EU-geförderten Forschungsprojekts EUDDplus statt. Dieses FAV-geführte Vorhaben integriert Partner aus Wissenschaft, Industrie und Betreiber, die gemeinsam auf die Entwicklung und Erprobung innovativer europäischer standardisierter Systeme des Bahnverkehrs zielen.

  • Systemhersteller (Siemens, Bombardier, Alstom, Skoda Transportation),
  • Bahnbetreiber (Österreichische Bundesbahnen, Tschechische Staatsbahn, Ungarische Staatsbahn),
  • Forschungseinrichtungen (IAS Berlin, TU Berlin, TU Wien, AustriaTech, Polytechnische Universität Catalonia),
  • Zulieferfirmen (Deuta Werke GmbH, SGW Werder, W. Gessmann GmbH, EAO Lumitas GmbH),
  • internationale Verbände (UNIFE, UIC).




Aufbauend auf den Vorarbeiten der erfolgreichen Projekte EUDD, MODTRAIN/EUCAB leistet das Projekt EUDDplus nun den entscheidenden Schritt zur Standardisierung und Harmonisierung der funktionalen Anordnung und Gestaltung des zukünftigen europäischen Führerstandes für Lokomotiven. In EUDDplus sollen die erarbeiteten ergonomischen Kriterien und Life Cycle Cost - Vorteile des europatauglichen Führerstandes für das System Bahn vorwettbewerblich auf der Strecke überprüft werden. Vorgesehen sind grenzüberschreitende Tests auf Basis von verschiedenen Fahrzeugtechnologieplattformen im laufenden Betrieb. Das Projekt EUDDplus gliedert sich daher in drei Phasen:

  • Phase eins umfasst die Anwendung des Konzepts basierend auf der Siemens-Fahrzeugplattform ES64 U4,
  • Phase 2 wird eine Wendezug-Technologieplattform von Bombardier nutzen,
  • Phase drei wird auf eine Alstom-Lokomotivenplattform zurückgreifen.


Ansprechpartner für Fragen zum Projekt beim FAV/TSB ist Thomas Meißner.